Waldorfpädagogik im Kindergarten

Die Waldorfpädagogik ist eine der erfolgreichsten Strömungen der Reformpädagogik. Sie entstand aus dem anthroposophischen Erkenntnisweg Rudolf Steiners. Heute gibt es in mittlerweile fast 70 Ländern Waldorfschulen und -kindergärten. Was genau verbirgt sich eigentlich hinter der Waldorfpädagogik?


Inhalt:


Ich möchte mich mit diesem Artikel auf das so genannte 1. Jahrsiebt des Kindes konzentrieren, vor allem auf die Kindergartenzeit. Hierfür habe ich viel gelesen, auf meinen eigenen “Waldorf-Weg” mit meinen Kindern zurück geschaut und mich mit der von mir sehr geschätzten Waldorferzieherin Katharina Menke aus dem Waldorfkindergarten Berlin Kreuzberg unterhalten. 

Und was hat das alles mit dem Lila Lämmchen zu tun? Die Produkte in unserem Shop, sowohl die Kleidung als auch das Spielzeug, ist eng mit waldorfpädagogischen Erkenntnissen verknüpft. Damit, was ein Kind braucht, mit was wir es umgeben möchten und sollten und mit was vielleicht auch nicht. 

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I Waldorfpüppchen in selbst genähten Puppen-Betten / Foto: Katharina Menke

Auch stehen viele von euch, unsere KundInnen, vor der Entscheidung, ob sie ihr Kind in eine waldorfpädagogische Einrichtung geben wollen. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über die Hintergründe und Motive in der Waldorfpädagogik.


Was der Mensch sieht, was hineingegossen wird in seine Seele aus seiner Umgebung, das wird in ihm eine Kraft. Danach formt er sich selbst.

Rudolf Steiner in einem Vortrag am 13.9.1907


Waldorfpädagogik kurz erklärt

Die Waldorfpädagogik entstand in den 1920er Jahren als eine besondere Strömung der Reformpädagogik. Rudolf Steiner entwickelte sie auf Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes, auf das wir später noch näher zu sprechen kommen werden.

1919 eröffnete die allererste Waldorfschule in Stuttgart. Sie geht auf eine Initiative von Rudolf Steiner und Emil Molt, dem Gründer der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, zurück. Sie diente als Schule für die Kinder der Angestellten und ArbeiterInnen der Zigarettenfabrik. Übrigens existiert sowohl diese Schule - nun unter dem Namen Freie Waldorfschule Uhlandshöhe - als auch die Zigarettenmarke Astor bis heute.

In den folgenden Jahren wurden viele weitere Waldorfschulen und -kindergärten gegründet - zunächst in Deutschland, dann weltweit. Heute gibt es fast 1.000 Schulen und 2.000 Kindergärten rund um den Globus - die Waldorfpädagogik stellt damit eine der etabliertesten und erfolgreichsten Strömungen der Reformpädagogik dar.

Zentrale Fragen in der Waldorfpädagogik lauten: Was braucht das Kind in diesem Abschnitt seines Lebens? Wo steht es gerade und wie kann ich es jetzt in seiner einzigartigen Entwicklung gut unterstützen? 

Im Kindergarten und später in der Schule stellen sich diese Fragen angesichts einer ganzen Gruppe von Kindern. Und vielleicht verstehen wir damit auch, warum Rudolf Steiner den Begriff der “Erziehungskunst” verwendete. Denn es ist wahrhaft eine Kunst, nicht nur einem einzelnen Kind, sondern gleich einer ganzen Gruppe gerecht zu werden. Das gelingt, indem ErzieherInnen bereit sind, sich jederzeit selbst zu erziehen. Ein spannender Aspekt: die Rollen drehen sich um. Die Kinder werden zu Lehrenden, die Erwachsenen zu SchülerInnen, die im Zusammensein mit den Kindern tagtäglich Neues dazu lernen dürfen.


"Erziehung ist immer zugleich Selbsterziehung, so lautet die Grundidee. Denn ohne Selbsterziehung der Erwachsenen droht Erziehung zur Dressur zu werden." 

Henning Kullak-Ublick in: Jedes Kind ein Könner, 2014, S. 23


Autoritäre Erziehung in der Waldorfpädagogik?

Entgegen anderslautenden Meinungen wandte sich Rudolf Steiner klar gegen einen autoritären Erziehungsstil. Eltern und PädagogInnen sollten sich davor hüten “den Menschen (zu) behandeln wie einen Gegenstand, der an Drähten gezogen werden muss.” Ein Kind solle nicht für einen gesellschaftlichen Bedarf hergerichtet werden. Es ginge vielmehr darum, dass die Bewusstseinsentwicklung des Kindes möglichst frei von Konditionierungen stattfinden kann. 

Das ist jedoch nicht gleichzusetzen mit antiautoritärer Erziehung. Im Zusammenhang mit LehrerInnen an Waldorfschulen sprach Rudolf Steiner von der "liebevollen Autorität". Damit meinte er, dass der/die zugewandte und achtsame LehrerIn dem Kind sehr wohl Grenzen aufzeigen darf. Das Kind teste sich aus und suche diese Grenzen, um sich sicher zu fühlen und in der Welt orientieren zu können. 

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I Charakteristisch für die Raumgestaltung in der Waldorfpädagogik: Gruppenraum des Waldorfkindergartens Centre Educatiu Waldorf La Font, Barcelona in warmen Farben und mit viel Holz

Rudolf Steiner nannte jedes Kind, das auf die Welt kommt, einen “Rosenkeim der Freiheit”, den es zu hegen und pflegen gelte, auf das er prachtvoll erblühe. Was folgt daraus für Eltern und PädagogInnen? Der Heilpädagoge Henning Köhler bringt es mit diesen Worten auf den Punkt: “Gute Pädagogen (betrachten) den Eigenwillen des Kindes als etwas Heiliges.” 

Das Bild vom Kind in der Waldorfpädagogik

Den kennen vermutlich viele von uns gut, den Eigenwillen des Kindes… Wie schafft man es im Kindergarten-Alltag, jedes Kind in seiner Eigenart wahr zu nehmen und anzunehmen? 

Die Waldorf-Erzieherin Katharina Menke erzählt von ihrer Beobachtung, dass sich die Kinder mehr und mehr individualisieren. Das bestätigen PädagogInnen, die schon Jahrzehnte im Kindergarten arbeiten. Früher waren die Kinder noch angepasster, ließen sich leichter führen. Heute benötigten viele Kinder eine sehr individuelle Ansprache.

Rudolf Steiner begriff den Menschen als Wesen mit einem spirituellen Kern, der eine Seelenaufgabe mit auf Erden bringt. Wenn nun ein Kind ein extremes Verhalten an den Tag legt, hilft das Wissen um diese Seelenaufgabe, ein Kind so anzunehmen wie es ist. Andersherum wäre es also wenig hilfreich, einem Kind ein anderes Verhalten auferlegen zu wollen. Ein Kind sollte aus sich heraus sein dürfen, weil alles seinen Sinn hat, der uns vielleicht (noch) nicht ersichtlich ist.

Die Kunst ist nun, eine Gemeinschaft zu schaffen, in der sich jede/r mit seinen individuellen Fähigkeiten einbringen darf und jedes Anders-sein als Bereicherung betrachtet wird, die von der Gemeinschaft getragen wird.  

Das anthroposophische Menschenbild 

Die Grundlage der Waldorfpädagogik bildet das anthroposophische Menschenbild nach Rudolf Steiner. Er sah den Menschen als eine Dreigliederung aus Körper, Geist und Seele, die zusammen eine Einheit bilden. Was heute vielerorts schon als Selbstverständlichkeit betrachtet wird, war zu damaliger Zeit revolutionär. 

Nur wenn ErzieherInnen und Eltern alle drei Bereiche im Blick behalten und unterstützen, kann sich das Kind insgesamt gut und gesund entwickeln. 

Aus dieser Grundidee leiten sich alle weiteren Empfehlungen ab. Hierzu gehört beispielsweise die Sinnespflege. Die Sinne des Kindes, also Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen, sollen auf fördernde und durchdachte Art angesprochen werden: zarte, naturnahe Farben in Kleidung und Umgebung, möglichst naturbelassene, saisonale Kost und die Eurythmie mit ihren fördernden und heilenden Bewegungen sind nur einige Aspekte hiervon.

Die Jahrsiebte - Das 1. Jahrsiebt

In der Waldorfpädagogik wird die Lebenszeit eines Menschen in Jahrsiebte unterteilt. Nach dieser Lehre steht immer nach sieben Jahren ein Wandel für den Menschen an. Es kann sehr interessant sein, dieses Konzept auf das eigene Leben zu übertragen und zu schauen, ob man auch im eigenen Leben Meilensteine oder eine neue Bewusstwerdung nach jeweils sieben Jahren erkennt.

Ein Kind im 1. Jahrsiebt wird demnach stark geleitet von seinen Nachahmungskräften. Es beobachtet die Erwachsenen - Eltern, Großeltern, PädagogInnen - und ahmt ihr Tun nach. Deshalb gehen ErzieherInnen in Waldorf-Kindergärten oder Waldorf-Tagesmütter gerne einer alltäglichen oder handwerklichen Beschäftigung nach wie Fegen, Stricken und Kochen. Zeigt das Kind Interesse, wird es ganz selbstverständlich mit eingebunden. Auch für Stimmungen und die Atmosphäre ist das Kind sehr offen und nimmt alles oft noch ganz ungefiltert wahr. 

In diesem 1. Jahrsiebt sollte das Kind nach der Lehre der Waldorfpädagogik nicht zu stark auf der kognitiven Ebene angesprochen werden. Deshalb versuchen WaldorferzieherInnen, nicht zu viel zu reden. Ein Kind ist in diesem Alter noch lange nicht in der Lage eine Sache zu “durchdenken”. 

Übrigens wird auch später in der Schule darauf geachtet, dass ein Kind erst mit den Händen begreift, bevor es später Hintergründe und Zusammenhänge auf einer theoretischen Ebene durchdringt.

Rudolf Steiner war der Ansicht, dass aus einer zu frühen Intellektualisierung dem Kind die Kräfte, die es für diese Denkarbeit benötigt, an anderer Stelle fehlen: nämlich zur gesunden Entwicklung des Körpers und eines lebhaften Seelenlebens, das im 1. Jahrsiebt im Mittelpunkt steht.

Waldorfpädagogik im Kindergarten

Die Erzieherin Katharina Menke berichtet von einem typischen Tag im Waldorfkindergarten, dem “gelebten Alltag in Rhythmen”

“Wir beginnen den Tag mit Freispiel in unserem großen Garten. Das Freispiel hat bei uns eine ganz besondere Bedeutung: wir gehen davon aus, dass sich jedes Kind frei nach seinen Interessen - also intrinsisch motiviert - sein Spiel wählt und aus sich heraus tätig wird. 

Danach räumen wir auf und treffen uns im Morgenkreis. Das ist der Teil, den wir als ErzieherInnen anleiten. Wir singen, machen Handgestenspiele und rhythmische Bewegungsspiele, die so genannten Reigen. Der Reigen bildet ein spirituelles Moment und wird auch als Herzstück des waldorfpädagogischen Alltags bezeichnet. Wir tauchen mit unseren Sinnen, mit Singen und Sprache in ein rhythmisch-poetisches Moment ein. 

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I Im Waldorfkindergarten wird der Jahreslauf für die Kinder auf den so genannten Jahreszeitentischen sichtbar 

Diese Reigen orientieren sich am Jahreslauf, der ebenfalls ein wichtiger Aspekt in der Waldorfpädagogik ist. Wir leben mit der Natur und ihrem Jahreslauf und feiern Jahreszeitenfeste wie Johanni im Juni und Michaeli zum Herbstbeginn. 

Die Rhythmen finden sich übrigens auch bei den Mahlzeiten wieder. Jeder Tag hat sein spezielles Frühstück und Mittagessen. Kinder, die noch keine Uhr lesen können und die Wochentage noch nicht kennen, orientieren sich sehr stark an diesem Wiederkehrenden. Wie wichtig das ist, merken wir gerade jetzt in der Corona-Pandemie.  

Durch die Umstände sind einige Kinder sehr verunsichert und gerade bei ihnen merken wir, wie gut es ihnen tut, wenn wir in ihrer Umgebung etwas rhythmisch-strukturiert-verlässliches schaffen, das ihnen Halt und Hülle gibt. 

Der Pädagoge hat eine starke Vorbildfunktion. Wir gehen davon aus, dass im 1. Jahrsiebt die Nachahmungskräfte sehr stark sind. Dadurch ist es so wichtig, sich immer wieder zu überlegen, wie man sich selbst verhält. Ungut ist es, wenn man aus dem Affekt heraus handelt und reagiert, z.B. bei Konflikten. Stattdessen versuche ich, inne zu halten und das Kind und mich selbst immer wieder achtsam wahr zu nehmen

Wir versuchen eine konzentrierte Arbeitsstimmung, eine “schaffige Atmosphäre” zu kreieren, in der jede/r seiner Arbeit nachgehen kann. Für die Kinder ist ja ihr Spiel ihre Arbeit. Dann ist jede/r ganz in sein Tun versunken." 

Hierdurch unterscheidet sich die Waldorfpädagogik auch stark von anderen pädagogischen Richtungen, in denen Kindergartenkindern Lerninhalte methodisch-didaktisch durch den Pädagogen vermittelt werden. So lehnt die Waldorfpädagogik auch den frühen Einsatz von digitalen Medien ab, da sie Kinder nicht ganzheitlich, sondern ausschließlich kognitiv und visuell beanspruchen. Im Gegensatz dazu lehrte Rudolf Steiner, dass das Kind ganzheitlich und sprichwörtlich mit dem ganzen Körper und allen Sinnen lernt

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Eurythmie, bei der es um ein Zusammenspiel des Körpers und der Sinne geht. Laute werden mit Bewegung kombiniert. 

Katharina Menke erzählt: “Auch beim Singen merken wir, wie gerne die Kinder die Lieder mit ihren Händen begleiten. Übrigens ist es mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass das Sprachzentrum des Gehirns direkt neben dem Zentrum für Feinmotorik liegt und sie sich gegenseitig beeinflussen und befruchten. Das macht die Handgestenspiele so wertvoll, weil durch die Begleitung mit den Händen die Sprachkompetenz gefördert wird. 

Das Begreifen mit den Händen und allen Sinnen findet sich noch bei weiteren Aktivitäten. So backen wir ein Mal in der Woche Brötchen. Auch hierbei geht es nicht darum, den Kindern zu erklären wie ein Teig hergestellt und verarbeitet wird. Die Kinder lernen aus sich heraus. Sie begreifen den Prozess des Brötchenbackens mit allen Sinnen, indem sie den Teig spüren, riechen, sehen usw. Dabei orientieren sie sich am Vorbild des Erziehers oder anderer Kinder. 

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I Begreifen und Lernen mit allen Sinnen beim Backen

Als letztes Beispiel sei das Malen in der Nass-in-nass-Aquarelltechnik genannt. Im Gegensatz zum figürlichen Zeichnen, das mehr aus dem Verstand heraus entsteht, wird auch beim Aquarellieren die Seelenebene angesprochen. Das Kind kann die Farben mischen und auf sich wirken lassen. Es gibt keine klaren Konturen, sondern ein verschwommenes Farbenspiel. Das ist ein ganz intensives Sinneserlebnis.” 

Als Ziel der Waldorfpädagogik zitiert Katharina Menke die Worte Rudolf Steiners, wie sie sich auch im Konzept des Kindergartens wiederfindet: 


“Die Erziehung soll danach streben, aus Menschenkindern physisch gesunde und starke Menschen zu machen, seelisch freie Menschen zu machen und geistig klare Menschen zu machen. Physische Gesundheit und Stärke, seelische Freiheit und geistige Klarheit machen dasjenige aus, was die Menschheit in der zukünftigen Entwicklung auch in sozialer Beziehung, gerade am meisten brauchen wird.”

Rudolf Steiner 


Spielzeug und Kleidung in der Waldorfpädagogik

Das Spielzeug, möglichst aus Naturmaterialien, ist eher unspezifisch. Statt eines bis ins Detail ausgearbeiteten Autos gibt es z.B. Holzstücke, welche die Kinder vielseitig einsetzen können. Bei Rudolf Steiner ging es viel um die Fantasieanregung durch die Spielmaterialien. So sucht man ästhetisch ansprechende, naturnahe Materialien aus Holz oder Seidentücher, die schön anzusehen und anzufassen ist, um auch hier wieder alle Sinne anzusprechen und dem Kind Raum für eigene Ideen zu geben. 

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I Beim Spielzeug wird Wert gelegt auf naturnahe Materialien, die viel Freiraum für eigene Ideen lassen

Auch bei der Kleidung wird Wert auf naturnahe Materialien gelegt, die ein Kind nicht durch grelle Farben oder großflächige Aufdrucke ablenken. Doch natürlich ist auch in diesem Bereich eine große Individualisierung zu spüren: die Kinder geben sich durch besondere Kleidung und Accessoires selbst Ausdruck. 

So gilt es die Balance zu halten zwischen dem Respekt gegenüber dem Willen des Kindes und der Aufgabe von uns Erwachsenen, einen Raum zu schaffen, in dem Kleidung, Spängchen und “Schi-schi” die Kinder nicht zu stark von ihrem Sein und ihrer Tätigkeit ablenken.

Ein kurzes Wort zur Kritik an der Waldorfpädagogik

Man hört immer wieder, dass GesprächspartnerInnen sagen: “Die Ideen der Waldorfpädagogik finde ich ja gut, aber die Grundlagen der Anthroposophie sind mir zu esoterisch/unwissenschaftlich/religiös geprägt…”

Wie erklärt eigentlich Rudolf Steiner selbst seine Lehre? Er sagt: “Unter Anthroposophie verstehe ich eine wissenschaftliche Erforschung der geistigen Welt, welche die Einseitigkeiten einer bloßen Naturerkenntnis ebenso wie diejenigen der gewöhnlichen Mystik durchschaut”. 

Er selbst hat seine SchülerInnen immer wieder aufgefordert, seine Erkenntnisse nicht bloß zu glauben und hinzunehmen. Vielmehr solle sie jeder und jede Einzelne überprüfen und selbst einen Erkenntnisweg beschreiten. Meditation und Bewusstwerdung sind wichtige Hilfsmittel auf diesem Wege.

Ich persönlich verstehe die Worte Steiners als Wegzeichen und Werkzeug, die mir dabei helfen, immer wieder das Kind und seine ganz individuellen Bedürfnisse und Eigenheiten in den Mittelpunkt zu stellen. Und mich dadurch frei zu machen von gesellschaftlichem Druck, der Menschen vorgaukelt, wie wichtig es sei, dass ein Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Dinge gelernt haben muss und dass es sich auf eine bestimmte Art zu verhalten habe. 

Waldorfkindergarten ja oder nein?

Ob du nicht nur zu Hause die Ideen der Waldorfpädagogik lebendig werden lässt, sondern für dein Kind auch einen Waldorfkindergarten auswählt, ist natürlich eine ganz individuelle Entscheidung. Manche Waldorfkindergärten bieten die Möglichkeit für einen Hospitationstag. Wenn du dir unsicher bist, ob die Waldorfpädagogik das richtige für dein Kind ist, kann das eine wunderbare Möglichkeit sein, dir ganz unmittelbar ein Bild vom Tagesablauf und den ErzieherInnen zu machen. 

Du kannst auch Eltern suchen, die bereits Kinder im Waldorfkindergarten haben und mit ihnen ins Gespräch kommen. Wie erleben sie den Alltag? Was schätzen sie? Welchen Herausforderungen begegnen sie? Ist es so, wie sie es sich vorgestellt hatten?

Nachdem du vielleicht schon viel gelesen hast, sind Gespräche und das eigene Erleben die wichtigste und wertvollste Entscheidungshilfe.

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